Bericht: Arbeit „exklusiv“

Erschienen in: Unsere Zeitung 23/10/17

Bidok-Fachtagung in Innsbruck widmete sich der gegenwärtigen Situation von Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Arbeitswelt.

Menschen mit Behinderung sind besonders von Arbeitslosigkeit betroffen. Vielen wird der Zugang zum Arbeitsmarkt bereits in jungen Jahren durch die Feststellung von Arbeitsunfähigkeit dauerhaft versperrt. Damit erhält man nicht nur keine Unterstützung vom AMS mehr, sondern auch ein sicheres Ticket in die Altersarmut. Immer noch wird Arbeit, die von Menschen mit Behinderung geleistet wird, als Beschäftigungstherapie verkauft. Statt Entlohnung erhält man in den Werkstätten ein Taschengeld von rund 65 Euro pro Monat. Da dabei offiziell gar kein Arbeitsverhältnis besteht, sind die dort arbeitenden Menschen weder kranken- noch pensionsversichert. Daran änderte auch die UN-Behindertenrechtskonvention bislang nichts, deren konsequente Umsetzung Österreich bis heute geschickt umgeht.

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen: Arbeit „exklusiv“

© Hannah Wahl

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